Gewinner Hessischer Gründerpreis 2016: Maßschneiderei - Der schöne Herr

Eva Schönherr erhält Hessischen Gründerpreis 2016

Geschafft! Die Fuldaer Maßschneiderin Eva Schönherr ("Der schöne Herr") wurde gestern Abend in Bad Homburg von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit dem Hessischen Gründerpreis 2016 in der Kategorie "Mutige Gründungen" ausgezeichnet!

 

Wir gratulieren ganz herzlich!

 

Hier der Bericht zur Preisverleihung:

 

Unternehmen aus Fulda, Solms-Oberndorf und Bad Homburg mit dem Hessischen Gründerpreis ausgezeichnet -
Eva Schönherr, Robert Matheis sowie Matthias Leppert und Thomas Weidmann sind Sieger in den Kategorien Mutige Gründung, Geschaffene Arbeitsplätze und Innovative Geschäftsidee

 

„Die Gründertage Hessen vermitteln jedes Jahr ein lebendiges Bild des Einfallsreichtums und Innovationsgeists hessischer Gründerinnen und Gründer. Hessen spielt auf diesem Gebiet ganz vorne mit und steht bei der Gründungsintensität an erster Stelle der Flächenländer“, sagte der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstagabend, 10. November, bei der Verleihung des Hessischen Gründerpreises 2016 in Bad Homburg. „Die Landesregierung tut alles, um ein optimales Umfeld dafür zu schaffen, potenzielle Gründerinnen und Gründer zu ermutigen und sie auf ihrem Weg individuell zu unterstützen – mit Beratung ebenso wie mit klassischer monetärer Förderung.“ Dann zeichnete der Minister Eva Schönherr von der Maßschneiderei „Der Schöne Herr“ in Fulda als Siegerin in der Kategorie „Mutige Gründungen“ aus. Von Minister Al-Wazir wurden außerdem Christoph Seipp von „Die Kolter“ in Gießen und Andreas Uhlmann von „High-Solutions“ aus Schlüchtern als Preisträger in ihrer Kategorie geehrt.


„Sie alle haben sich mit Begeisterung, Energie und Leidenschaft für Ihre Gründungsidee eingesetzt. Dieses Engagement wird heute belohnt, auch wenn nicht jeder den ersten Platz erreichen konnte“, sagte Laudator Matthias Oppel, Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Agentur für Arbeit Bad Homburg. „Genau diesen Einsatz, diese Freude an der Umsetzung und Durchführung Ihrer Gründungsidee bedarf es“. Oppel prämierte Robert Matheis von „Die Maisterei Glutenfreie Bäckerei“ aus Solms-Oberndorf als Sieger in der Kategorie „Geschaffene Arbeitsplätze“ sowie die Preisträger Jesco Mann und Jens Iwan Schönfelder von „ConditCouture“ aus Frankfurt und Silke Tremel von Home Instead aus Neu-Isenburg.

 

Schließlich zeichnete Laudator Jan Bach, Geschäftsführer bei Syzygy Bad Homburg, in der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“ Matthias Leppert und Thomas Weidmann vom „Homburger Hörhaus“ Bad Homburg als Sieger mit dem Gründerpreis aus. Bach sagte in seiner Laudatio: „Gründer sind der Treibstoff unserer Wirtschaft. Selbst dann, wenn sie ganz klein und mit noch so kühnen Ideen anfangen.“ Neben Leppert und Weidmann würdigte Bach auch Joana Sandkuehler und Jonas Berger von „Noglla“ aus Wiesbaden sowie Joseph und Johannes Schreiter von „Frankfurter Brett“ aus Offenbach als Preisträger. „Gründer sind Innovatoren. Dafür müssen sie visionär und mutig sein“, so Bach. „Das Ziel von Innovation und der Nutzung von Technologie muss es immer sein, einen Mehrwert zu schaffen. Also etwa Konsumenten ein tolles Erlebnis zu bescheren.“

 

Der Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes erklärte in seiner Begrüßung: „Wer gründet braucht Mut, Wissen und Innovation und muss seine Ressourcen stärken. Das Existenzgründernetzwerk Hochtaunus in den drei Städten Bad Homburg, Oberursel und Friedrichsdorf ist seit zehn Jahren eine gute Plattform für Austausch und Kooperation.“ Elisabeth Neumann, Projektleiterin Gründertage Hessen bei KIZ SINNOVA gGmbH, die jedes Jahr den Initiativkreis Gründertage Hessen organisiert, freute sich über „die große Beteiligung am diesjährigen Wettbewerb. Alle 96 Bewerber um den Preis haben zusammen über 1100 Arbeitsplätze geschaffen, das ist Rekord in der Geschichte des Preises. Und natürlich haben sie auch viele tolle Geschäftsideen in die Realität umgesetzt. Ich gratuliere deshalb nicht nur ganz herzliche den Siegern und Preisträgern, sondern auch allen jungen Unternehmen, die sich im Wettbewerbsverlauf präsentiert haben. Jede und jeder, der ein Unternehmen gründet, leistet damit etwas ganz besonderes, auch wenn natürlich nicht alle bei dem Wettbewerb gewinnen können.“